Lebensbaustein "Resilienz"

Definition

psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken. Resilienz zielt insofern auf psychische Gesundheit trotz Risikobelastungen, d.h. auf Bewältigungskompetenz, ab.

Theoretischer Hintergrund

Eine große Anzahl von Kindern wird heute mit Unsicherheiten, Belastungen und schwierigen Lebensbedingungen konfrontiert. Und dennoch wachsen viele Kinder trotz erhöhter Entwicklungsrisiken in ihrer Biographie zu erstaunlich kompetenten, leistungsfähigen und stabilen Persönlichkeiten heran.

Ziele

  • Problem- und Konfliktlösestrategien kennen und entwickeln können
  • Sich Eigenaktivität und persönlicher Verantwortungsübernahme zutrauen
  • die Fähigkeit entfalten, sich aktiv Hilfe zu holen
  • erkennen der Selbstwirksamkeit
  • eigene Fehler und Fehler anderer tolerieren lernen
  • Eigene Gefühle kontrollieren, regulieren, aushalten, ausdrücken
  • Stärken stärken und Schwächen schwächen

Unsere Wege der Realisierung

  • Orientierung an den Ressourcen und Stärken jedes einzelnen Kindes
  • Kinderkonferenzen
  • Kind als aktiver "Bewältiger" und Mitgestalter seines eigenen Lebens
  • Förderung von sozialen Kompetenzen
  • Raum für Selbsterfahrung geben
  • Selbständigkeit fordern, fördern und zulassen
  • Vertrauensvolle Atmosphäre schaffen
  • Gezielter Einsatz von Medien
  • Situationsorientierte Angebote

Qualitätsstandards

  • Positive Rollenmodelle, d.h. Vorbilder für aktives, konstruktives Problemlösen und prosoziale Handlungsweisen
  • Wertschätzung und Akzeptanz jedem Kind gegenüber
  • Gesprächsbereitschaft / Zuhören